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Prinzipiell: Ja! Durch die digitale Aufnahme
bei der Musikproduktion ist beim Kopieren, Löschen
und Schneiden von Tracks generell ein schnelles
Arbeiten möglich. Spulzeiten und die Begrenzung
auf eine vorgelegte Anzahl von Spuren und Takes
sind nicht vorhanden. Jedoch sollte man nicht
denken, dass eine Musikproduktion auf digitaler
Ebene generell weniger Zeit in Anspruch nimmt.
Gerade auf Grund der neuen Möglichkeiten,
z.B. dem Umarrangieren der Kompositionen und der
Möglichkeit ständig noch etwas "gerade
zu rücken" geht die eingesparte Zeit
wieder flöten. Desweiteren ist mir aufgefallen,
dass sich viele Künstler bei einer digitalen
Recording-Session nicht unbedingt allzu viel Mühe
geben, da ja eh alles korrigiert werden kann.
Beim analogen Recording hingegen wird geschwitzt,
bis der Track stimmt - ohne zu schummeln. Daher
bevorzuge ich, das Recording auf Band vorzunehmen,
die Aufnahme dann auf die Workstation zu überspielen,
zu arrangieren und am Schluss die letzten Aufnahmeideen
zu verwirklichen. Das bringt das beste Ergebnis
- kostet aber auch eine Menge Zeit.
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