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Ein schwieriges Thema. Generell sollte man bedenken,
dass HiFi - Boxen "geschönte" Frequenzverläufe
besitzen. Klingt die Aufnahme auf diesen Boxen
gut, so heißt dies noch lange nicht, dass
sie auch auf anderen Boxen gut klingen. So kann
es beispielsweise vorkommen, dass auf anderen
Boxen ein Instrument viel zu laut oder viel zu
leise ist, weil dieser Frequenzbereich von den
anderen Boxen über - bzw. unterbetont wird.
Spezielle Abhörmonitore dagegen bieten idealerweise
eine linearen Frequenzgang (alle Frequenzen sind
gleichmäßig vertreten), so dass die
eben beschriebenen Gefahren minimiert werden.
Aber auch hier ist es wichtig, dass man die Klangeigenschaften
solcher Boxen genau kennt, damit man beim Abhören
auf anderen Lautsprechern kein blaues Wunder erlebt.Deshalb
folgende Tipps: 1) Hört die abgemixten Aufnahmen
auf möglichst verschiedenen Lautsprechern
ab. Am besten nimmt ihr dabei zum Vergleich (kommerzielle)
Aufnahmen, die euch vom Sound besonders gut gefallen.
2) Bedenkt dabei, dass die meiste Musik über
billige Anlagen gehört wird (Auto, Küchenradio
etc.) Achtet also auch darauf, dass die Musik
in Mono ausgewogen klingt. 3) Legt beim Abhören
Pausen ein. Nach zwei Stunden Volldröhnung
hört sich alles gut an. 4) Kontrolliert die
fertige Mischung nach einem Tag Pause. Mit etwas
Abstand lässt sich der Mix objektiver Beurteilen
(besonders oft merkt man dann, dass viel zu viel
Hall vorhanden ist). Autor: Christian
Ludwig.
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