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Für einige Künstler ist es durchaus
sinnvoll das Recording selbst in gewohnter Umgebung
durchzuführen. Die Vorteile liegen auf der
Hand: Es gibt keinen Zeitdruck und die Musiker
sind unter sich - nicht in einem "fremden"
Studio mit ungewohntem Personal. Es muss nicht
laufend über die Studiokosten nachgedacht
werden, denn die Uhr tickt nicht mit. Zum Mixdown
kann man ja dann ein Studio aufsuchen. Wenn das
Budget der Künstler begrenzt ist und ein
digitales Mini-Harddisk-Recording-System oder
ein PC-Sequenzer vorhanden ist, kann ich den Künstlern
durchaus zu diesem Schritt raten. Allerdings würde
ich empfehlen, das Studio, in dem später
gemixt werden soll, im Vorfeld aufzusuchen. Hier
können dann technische Details abgesprochen
werden und es gibt bestimmt auch die Möglichkeit
sich für das Recording ein paar gute Mikrofone
und Vorverstärker (Basis für ein gutes
Recording) auszuleihen. Die Techniker werden bestimmt
gerne auch noch ein paar Tipps geben, wie ihr
euer eigenes, oft spartanisches Equipment am besten
nutzen könnt, wie ihr die Mikrofone aufstellt,
wo ihr "dran rumdrehen" solltet - und
vor allem wo nicht! Nach den ersten Recording-Sessions
im Proberaum solltet ihr dann einen einfachen
Mix machen und noch einmal die Techniker / Produzenten
aufsuchen, um euch ein Urteil über das Material
geben zu lassen. Unabhängige Meinungen tun
gut, auch wenn man dafür Kritik einstecken
muss. Es soll ja schließlich zusammengearbeitet
werden. Ist das Aufnahmewerk vollendet, könnt
ihr ins Studio ziehen, eventuell noch einige Takes
neu aufnehmen und dann zum Mix schreiten. Die
Ergebnisse sind oftmals erstaunlich gut.
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