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Studenten zeigen bis Sonntag in der Akademie für
Bildende Künste ihre Arbeiten. Die Akademie
für Bildende Künste öffnet bis
Sonntag ihre Pforten, um Kunstinteressierten einen
Einblick in die aktuellen Arbeiten zu geben. "Die
Akademie ist im Land angekommen", lobte Professor
Winfried Vimich während der Eröffnung
des Rundgangs der Akademie für Bildende Künste
die Resultate der Neuausrichtung des Fachbereiches
Kunst innerhalb der Universität. Diese birgt
für die Akademie völlige Autonomie in
der Ausrichtung ihres Faches. Vimich erkennt die
durch die administrativen Veränderungen entstandenen
Verbesserungen einerseits an, stellt andererseits
jedoch einige Mängel in der Ausstattung des
Hauses fest, die unbedingt behoben werden müssen.
Die Künstler in der Akademie, das sind die
Studierenden. Sie haben das "Kunststudium
als Lebensweg" gewählt, so Vimich, und
"damit muss ihnen die bestmögliche Unterstützung
beim Erreichen ihrer Ziele gewährleistet
werden". Man wünscht sich für die
Qualität der künstlerischen Lehre ein
noch größeres Miteinander, ohne jedoch
die unbedingt notwendige Differenz der künstlerischen
Eigenart zu beschneiden. Beim Blick in die verschiedenen
Ateliers der Akademie wird der künstlerische
Individualismus mehr als deutlich. Ob Grafik,
Malerei oder Holzgestaltung: Die ausgestellten
Werke wirken reif, auch dazu sich der Öffentlichkeit
zu stellen. Die Fotografieklasse beispielsweise
hat mit Professor Dr. Vladimir Spacek im Verlag
"Das Wunderhorn" einen Fotografieband
veröffentlicht. Die stark an der Realität
orientierten Bilder werden durch Computermanipulationen,
zum Beispiel Neueinfärbung, in eine befremdlich
entrückte Situation transponiert, die dem
Betrachter in einer sehr stilvollen Art alltägliche
oder kritische Mementos ins Bewusstsein rückt.
Ein weiterer Höhepunkt des Rundgangs ist
in den Kellerräumen der Walpodenstraße
19 zu entdecken. Dort gilt es, Teil einer Raumklang-Installation
namens "6x60/simultaneity" zu werden.
Aus diversen Lautsprechern empfindet man dort
die Wege und addierten Sinneseindrücke nach,
die sechs Kunst- und Musikstudenten unter der
Leitung von Prof. Peter Kiefer innerhalb einer
Stunde zur gleichen Zeit an unterschiedlichen
Orten zurückgelegt haben. Das aufregende
Klang-Ereignis kann am Freitag und Samstag von
12 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 16 Uhr
erlebt werden. Autor: Anjali Dubey (C) Allgemeine
Zeitung Mainz / Main
Rheiner
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