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Newsarchiv - Informationen zum 3. Urban Upgrade Festival 2010

Am 05. März 2010 findet das 3. Urban Upgrade Festival, ein von Veranstaltungskaufleuten in der Ausbildung organisiertes Event, erstmals im Rheinfoyer der Rheingoldhalle Mainz statt. Die Berufsbildende Schule ermöglicht es den Schülern, durch die umfassende Unterstützung des Congress Centrum Mainz, dieses Projekt zu verwirklichen. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Berufsschulunterrichts im 2. Lehrjahr erarbeitet. Sie ermöglicht, dank der Unterstützung der Schulleitung und Fachlehrer der BBS III, das erlernte theoretische Wissen fachgerecht anzuwenden. Der Name basiert auf dem Motto des Festivals und bedeutet sinngemäß „Städtischer Aufstieg“. Das Event dient nun schon das dritte Jahr als Plattform für regionale Newcomerbands. Im Vorjahr gelang es den Auszubildenden diese Veranstaltung mit einer Besucherzahl von rund 1.000 erfolgreich durchzuführen. Die Herausforderung für die angehenden Veranstaltungskaufleute besteht darin, in Eigenverantwortung ein erfolgreiches Projekt völlig kostendeckend zu planen, zu organisieren, durchzuführen und nachzubereiten. Um die Finanzierung des Events zu sichern, steht die Suche nach Sponsoren und Förderern an erster Stelle der Planung. Erfreulicherweise ist es gelungen, das Congress Centrum Mainz als Sponsor und renommierte Location zu gewinnen. Ebenso stellt sich im Rahmen der Veranstaltungskonzeption der SWR3 wiederholt als Medienpartner zur Verfügung. Der gesamte Erlös dieses Projektes wird an den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz gespendet. Die Ziele des von betroffenen Eltern gegründeten Vereins möchten die auszubildenden Veranstaltungskaufleute der BBS III in Mainz sehr gerne unterstützen. Genauere Details sind unter http://www.krebskrankekinder-mainz.de zu finden. Die diesjährige Auswahl der Bands für das „3. Urban Upgrade Festival“ besteht ausschließlich aus Newcomer-Bands der Region und bietet ein vielseitiges musikalisches Spektrum. Beginn des Urban Upgrade Festival 3 ist am 05. März 2010 um 20:00 Uhr im Rheinfoyer der Rheingoldhalle Mainz. Karten erhält man zum Preis von 5 € im Vorverkauf und für 7 € an der Abendkasse. Die Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Die Bands:
Semuc: Semuc ist zuerst mal ein merkwürdiger Name. Klingt irgendwie... nach gar nichts. Und das soll es auch. Denn den Namen SEMUC haben sich fünf junge Wahlmainzer gegeben, um ihn mit Leben zu füllen. Da ist es nur konsequent, dass Semuc ihre erste CD genau so benannt haben: Semuc is a strange name to begin with. Ein merkwürdiger EP-Titel für eine merkwürdige Band. Merkt euch beides. Keine Frage: Die Songs von Semuc brauchen Zeit. Dann aber wirken sie und lassen nicht mehr los. Semuc sind vielseitig, sie wollen sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen. Sie schaffen den Spagat zwischen Anspruch und Aufsmaul, changieren zwischen kraftvoll und fragil, und das oft innerhalb eines Songs. Der Song "Facet" der aktuellen CD spiegelt genau das wider: In einer Sekunde noch zerbrechlich, in sich gekehrt, voller Melancholie - in der nächsten aufbrausend, extrovertiert, manisch. Der Song zeigt die verschiedenen Seiten der Band wie kein anderer auf dem Album. Kompromisslos-nach-vorne-Rocken gehört aber genauso zum Repertoire von Semuc, was die ersten beiden Tracks "Prey" und "Confine" eindrucksvoll unter Beweis stellen. Viel Gitarre, viel Rock'n'Roll, aber auch viel Melodie und ein bisschen Pop. Der Popanteil macht sich vor allem auch bei "Days of August" bemerkbar, einer Hymne an den ausklingenden Sommer am Meer. Diese Vielfalt könnte aber nie zustande kommen, wenn SEMUC nicht auch aus fünf Individualisten bestünde. Yan und Jörn errichten Gitarrenwände, spielen alles zwischen elegant und brachial. Sven sorgt mit seinem drückenden Bass für die flatternden Hosenbeine. Gleichzeitig bearbeitet Bruno die Trommeln mit einer aberwitzigen Mischung aus Niveau und Niedertracht. Über alldem singschreit Albert kleine Geschichten über Zwischenmenschliches, Gesellschaftliches oder einfach über den kleinen Schaden im Hirn seines Gegenübers. Semuc machen alles selbst. Sie nehmen die Songs in ihrem versifften und viel zu kleinen Mainzer Proberaum selbst auf. Sie mischen selbst, mastern selbst. Sie designen das Booklet selbst. Wenn sie könnten, würden sie sich sogar selbst fotografieren. (Haben sie auch schon einmal versucht. Ohne Erfolg.) Sie promoten sich selbst. Sie organisieren ihre Gigs selbst. Sie haben bestimmt nicht die beste technische Ausstattung, aber sie machen das Beste draus. Mit Ideen, Charme und Eiern. Dafür dauert's oft etwas länger, bis greifbare Resultate herauskommen. Kein Wunder, dass die EP über den Zeitraum von mehreren Jahren entstanden ist. Diese Zeit nehmen sich die Jungs aber gerne. Denn dafür ist das Ergebnis zu tausend Prozent SEMUC.

tagespoeten: Heute Poeten und morgen schon wieder versunken im Alltag. Oder doch nicht? Ob die tagespoeten wirklich Poeten sind oder nicht - wer weiß das schon? Jedenfalls entdecken die vier Erwachsenen auf Probezeit die Welt jeden Tag neu. Dabei kommt Musik in schillernden Facetten heraus: Tragödien, Delirien, Lapalien und ein Goldfisch - all das thematisieren die tagespoeten in ihren Texten –direkt und frei heraus. Die Worte treffen sich dann mit dem Herrn Groove, dem Fräulein Herzklopfen und dem jungen Meister Ungestüm. Alle zusammen klingen nach frischem, intelligentem, deutschem Alternativ-Pop, durchtränkt mit Jazz, Funk, Rock und ein klein wenig Hip-Hop. Das Ganze ist nicht beliebig, sondern hat WUMMS. Bis vor kurzem konnte man Lukas (Gesang), Niklas (Gitarre, Gesang), Ole (Schlagzeug) und Ingo (Bass) noch als Park Avenue durch die Straßen ziehen sehen. Doch um direkter und deutlicher zu sagen, was abgeht - unverstellt und ehrlich - schrieben die Jungs aus der Nähe von Mainz immer häufiger deutsche Texte, die den alltäglichen Wahnsinn auf den Punkt bringen. Mit dem Erscheinen der CD kleinstadtgeflüster (2009) kam es dann nach dem Sprachwechsel zum Namenswechsel. Voilà: Hier sind die tagespoeten. Echt und ohne Allüren. Noch. Zahlreiche Festivals, eine Südstaatentour, Medienskandale, Charthits und Flops - das alles und noch viel mehr! …haben die tagespoeten vielleicht noch vor sich. Vielleicht auch nicht. Wer weiß das schon?

Day Out: “… ,der mehrstimmige Gesang sitzt perfekt und die abwechslungsreichen Arrangements machen einfach Spass. Eine tolle Live-Band…“ sagt Sennheiser, „Spaß, Moshpit und rocken!!! Genau, das wollen wir doch alle!“ schreibt Emergenza nach einer Contest-Vorrunde, “… einer sehr energiegeladenen Show!“…“ Den Gästen gefällt’s, das Bier fließt in Strömen.“ Schreibt die STUZ Mainz nach dem Band-Event 2007, „Energiegeladen und auf hohem Niveau präsentiert sich diese fünf Song starke EP“ schreibt Dosenmusik, Rock-Community als Review auf die aktuelle EP „favorite kind“. An Reviews wie diesen erkennt man, dass es den 4 Mainzern von day out nach und nach gelingt, auf einem überlaufenden Musikmarkt aus der Menge hervorzutreten. Die CD (recorded @ daily hero rec., Berlin) und die Shows mit Bands wie Stanfour, Polarkreis 18, Itchy Poopzkid, 5bugs, Hugh Cornwell in Clubs wie dem Köln LuxorClub, der Batschkapp (Frankfurt a.M.), dem LKA-Longhorn (Stuttgart) oder auf der Electronic Arts Stage auf der Gamescom 2009 in Köln lassen keine Kleinstadtherkunft vermuten. Das Quartett verarbeitet seine musikalischen Wurzeln aus Pop-Rock, Punk und Hardcore gepaart mit den eigenen Emotionen und der Tagesschau zu einer explosiven Mischung im großen Stil. Das ganze passiert, ohne sich dabei zu ernst zu nehmen. Dennoch ist es schon beeindruckend, wie sehr die Passion von day out in jeder Hinsicht spürbar wird! Um Fans und andere Infizierte aufzuklären, warum die Combo in letzter Zeit beinahe in der Versenkung verschwunden war; es gab private Veränderungen beim (Ex-)Drummer Heiko, welcher nun in der schönen Hansestadt Hamburg weilt. Wir freuen uns von ganzem Herzen, Euch allen mitteilen zu können, dass wir in dem musikalischen Multitalent Til einen hervorragenden Ersatz gefunden haben! Wir befinden uns derzeit in der Booking- und Songwriting-Phase für das näher rückende Jahr. Club- und Festivalshows, sowie die erste LP sind geplant. Leute... Freut euch auf 2010!

Royal Ape: Unsere Einflüsse kommen aus den verschiedensten Richtungen. Da wir alle einen etwas anderen Musikgeschmack haben, doch in manchen Sachen auf einen Nenner kommen, ist ein klarer Einfluss schwer fest zu legen. Einflüsse kommen aus dem guten alten Beat der 60er, Funk, Greenrock und Psycadelic der 70er, Alternative und Indie der heutigen Zeit, sowie auch elektronische Musik so wie New Rave. Ausschweifungen der Geschmäcker nach rechts und links des Musikuniversums jedes Einzelnen sind Bossa Nova, Hip Hop und Klassische Musik sowie Pop.

Weitere Infos zum Festival und zu den Bands gibt es auf en Internetseiten des Urban Upgrade Festival unter http://www.myspace.com/urbanupgradefestival. (C) Urban Upgrade Festival

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